11/11/2012

Islas Canarias II: Gran Canaria

... weiter ging's am Samstagmorgen mit einer Fähre von Santa Cruz de Tenerife nach
Las Palmas de Gran Canaria:

Santa Cruz de Tenerife im wolkenverhangenen Morgengrauen

Da die Küsten oft aus Klippen bestehen, werden viele
Siedlungen irgendwie in die Hänge reingebaut.

La salida del sol


El arco iris

Bei Ankunft erstmal... Playa :D
Wir müssten den Altersdurchschnitt dramatisch gesenkt & Thalia,
die aus Belgien kommt, die internationale Quote erhöht haben...
D.h. alles war voller deutscher Rentner^^

Wir haben uns ein Auto gemietet & begannen
unsere Rundfahrt im Norden. Das hat uns zuerst nach Teror
geführt, das etwas im Inselinneren liegt.

Teror hat einen richtig hübschen historischen Kern



Zurück auf der Küstenstraße, war unser nächster Haltepunkt
"Dedo de Dios" - der "Finger Gottes" im Hintergrund...


... korrigiere: der abgebrochene Finger Gottes :D
Irgendwann in irgendeinem Sturm wurde der anscheinend
doch nicht so göttliche Finger gekappt.

Dann begann das Abenteuer "Westküste".
Sie besteht aus steilen Klippen, in die, wie auch immer, eine
Straße gebaut wurde...

Es hat ganz schön Spaß gemacht^^


Unsere Pausen bestanden aus
"Wooooh, lass da anhalten! Das sieht schön aus!" :D


Ich kann mich nicht entscheiden, welches
der beiden ich schöner finde^^

ÜBERALL (wenn es nicht touristisch war), gab es Plantagenanlagen
für Bananen & Tomaten, wie diese hier im Hintergrund.
Das war auf Tenerife auch schon so.

Manchmal führte die Straße weiter ins Inselinnere...

.. & es gab tatsächlich noch untourisierte (?) Dörfchen.

Unsere Unterkunft in Puerto de Mogán :)
Als die Dämmerung begann, kamen wir Südwestlich an unserem
Tagesziel an. Cool war auch, dass wir dort ein Päärchen
kennengelernt haben, das vorhat sich ein Segelboot zu mieten
& damit nach Südamerika zu schippern.

Abends konnten wir dann noch die kleine Bucht...
genießen. Nicht! Es ist eine Minibucht plus Minidorf.
Plus 100000000 Touristen! Irrsinnig!!!

Einfach unfassbar!!
Die Bucht wird durch einen natürlichen Kanal geteilt. Unsere Pension war auf der "linken Seite", in der das Dörfchen liegt. Gegenüber, auf der "rechten Seite" (die Einwohner teilen tatsächlich so ein!), wurde eine Tourihölle erbaut. Sie geht rechts weiter, bis zum Meer. Wir konnten die Ausmaße nicht abschätzen, aber das Gefühl von Absurdheit ließ uns die kurze Zeit, die wir dort waren nicht los. Abends von der Terasse auf diese Urlaubsfabrik schauen zu müssen erklärt wahrscheinlich auch, warum wir von einer älteren Dame nicht sehr freundlich empfangen wurden. Die ganzen Einwohner scheinen Bedienstete dieser Industrie zu sein. Sein zu müssen?

"Die Nachbarn haben das Recht alles ohne Einschnitte zu sehen. Informiert werden ist ein Recht.
Was verbirgst du Bürgermeister?

"Nein zur Zerstörung des Schlachtfeldes von Playa Mogán. Es gibt Alternativen."

Das Örtchen war tatsächlich sehr hübsch...

... hat jetzt aber den Charakter eines
Freilichtmuseums.


Auf unserer Weiterfahrt im Süden kamen wir durch drei weitere
& weitaus schlimmere "Urlaubsanlagen". In einem dieser Labyrinthe
(Puerto Rico) haben wir uns so sehr verfahren, dass wir
eine Polizistin fragen mussten, um da wieder rauskommen :D

Daaann kamen wir endlich in Maspalomas an, einer Art Wüste









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